Wolfs-Erziehung vorerst beendet

MT6 lässt Vergrämungsexperten nicht an sich heran

Wolf - Foto: NABU
Wolf - Foto: NABU

Der niedersächsische Wolf MT6 zeigte zuletzt im Winter ein ungewöhnlich distanzloses Verhalten – daher sollte er eigentlich mit Gummigeschossen vergrämt werden. Doch nun änderte der Wolf sein Verhalten und der Experte aus Schweden reiste wieder ab.

 

10. März 2016 - Drei Tage lang hat der schwedische Vergrämungsexperte Jens Karlsson vom Swedish Wildlife Dammage Centre in Grimsö Anfang März den Wolf MT6 geortet und beobachtet. Unterstützt wurde er von Mitarbeitern aus dem niedersächsischen Wolfsbüro und anderen lokalen Experten. 

Insgesamt achtmal kam es zu Begegnungen mit dem Tier – geschossen wurde aber nie, denn der Wolf zeigte ein ausgeprägtes Fluchtverhalten: Näher als 200 Meter kamen die Experten nicht an das Tier heran – möglicherweise, weil es sich in Begleitung eines zweiten Wolfes befand. Nun ist der Experte abgereist, das Tier wird laut Umweltministerium aber weiterhin intensiv beobachtet. 

Für den NABU stellt sich weiterhin die Frage, was die sogenannte „Distanzlosigkeit“ des Wolfes in den vergangenen Monaten ausgelöst hat. Die Erforschung der Ursachen darf daher nicht vergessen werden. / Wenig später wurde dieser Wolf erschossen...

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