Willkommen beim NABU Heidekreis

Biotopschutz und Artenschutz für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln durch Vogelschutz und allgemeinen Tierschutz wie auch Artenschutz anderer Lebewesen für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

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Naturführungen/Exkursionen

Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot an naturkundlichen Führungen, die Ihnen die Gelegenheit bieten, Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen und verschiedene Naturräume zu Fuß und per Rad zu entdecken. 

 

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NABU-Gruppentreffen

Der Naturschutzbund Heidekreis e.V. (NABU) trifft sich an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zu einem offenen Arbeits- und Informationsabend im Gasthaus Meding in Dorfmark, Poststr. 10. Sowohl Neumitglieder als auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen in die Vereinsarbeit einzubringen. Neben Nachrichten über aktuelle Themen und Veranstaltungen und Informationen zu möglichen Betätigungsfeldern wird oft ein Schwerpunktthema vorgestellt oder ein besonderer Gast eingeladen. Mitglieder des Vorstands berichten darüber, welche Ziele der Verein hat und welche Aufgaben-Schwerpunkte er zzt. auf seiner Agenda setzt. 

Im Anschluss soll noch Zeit für Fragen und Gespräche bleiben.

Nächstes Gruppentreffen: Zur Zeit können aufgrund der Corona-Verordnung leider keine Gruppentreffen stattfinden. 


Hoffnung für das Aller-Leine-Tal

NABU Heidekreis sieht sich durch Vertragsverletzungsverfahren wegen mangelhafter Umsetzung der Habitat-Richtlinie bestätigt

Wie jüngst bekannt wurde, hat die EU-Kommission beschlossen, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen, weil das Land seine Verpflichtungen im Rahmen der Habitat-Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen nicht eingehalten hat. Die FFH-Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten, dem Verlust an biologischer Vielfalt entgegenzuwirken, indem sie besondere Schutzgebiete ausweisen und gebietsspezifische Erhaltungsziele sowie geeignete Maßnahmen festlegen, um einen günstigen Erhaltungszustand der Arten und Lebensräume zu erhalten oder wiederherzustellen. Laut EU-Kommission hat Deutschland jedoch trotz mehrfacher Aufforderungsschreiben die Ausweisungsfristen für einige Gebiete um mehr als 10 Jahre überschritten. Außerdem wurde festgestellt, dass für alle 4606 Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung keine hinreichend detaillierten und quantifizierten Erhaltungsziele festgelegt wurden. 

 

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Vom Wolfsschutz zum Wolfsabschuss

NABU Heidekreis kritisiert verfehlte Wolfspolitik des Landes

Mit Fassungslosigkeit hat der Kreisverband des Naturschutzbundes auf die Tötung der Fähe des Herzlaker Rudels reagiert, die in der letzten Woche bei Löningen (LK Cloppenburg) abgeschossen wurde, obwohl die unter Verschluss gehaltene Abschussgenehmigung des Ministeriums für den Rüden ausgestellt war. „Der willkürliche Abschuss streng geschützter Tiere, die zur falschen Zeit am falschen Ort sind, steht in eklatantem Widerspruch zu den Anforderungen, die das EU-Recht an artenschutzrechtliche Ausnahmen stellt“, sagte der 1. Vorsitzende des NABU Heidekreis, Klaus Todtenhausen. „Der EuGH hat in seinem Urteil vom 10.10.2019 unmissverständlich klargestellt, dass nur einzelne, konkret identifizierte Individuen auf der Basis der in der FFH-Richtlinie Artikel 16 Abs. 1 dargestellten Ausnahmetatbestände getötet werden dürfen.“  

 

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Petition für einen schnellen Ausstieg aus der Erdöl- und Erdgasförderung

Das „Aktionsbündnis gegen Gasbohren Bad Fallingbostel“ hat sich nach dem Bekanntwerden der Pläne des Erdöl- und Erdgasproduzenten Vermilion Energy Germany, Probebohrungen im Raum Dorfmark, Bad Fallingbostel, Kroge und Visselhövede vorzunehmen, im Februar 2018 zusammen geschlossen und seither mit rund 40 Veranstaltungen, Unterschriftensammlungen und Resolutionen in der Region ein klares Zeichen gegen Gas- und Ölbohrungen gesetzt. Nun hat das Aktionsbündnis eine Petition an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und die Fraktionen im Deutschen Bundestag gestartet mit der Forderung, das veraltete Bergrecht grundlegend zu reformieren und keine weiteren Erdgas- und Erdölbohrungen in Deutschland zu genehmigen.

 

Wir unterstützen diese Forderungen und bitten um Beteiligung unter

https://weact.campact.de/petitions/schneller-ausstieg-aus-der-erdgas-und-erdolforderung-1