Willkommen beim NABU Heidekreis

Biotopschutz und Artenschutz für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln durch Vogelschutz und allgemeinen Tierschutz wie auch Artenschutz anderer Lebewesen für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

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Naturführungen/Exkursionen

Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot an naturkundlichen Führungen, die Ihnen die Gelegenheit bieten, Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen und verschiedene Naturräume zu Fuß und per Rad zu entdecken. 

 

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NABU-Gruppentreffen

Der Naturschutzbund Heidekreis e.V. (NABU) trifft sich an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zu einem offenen Arbeits- und Informationsabend im Gasthaus Meding in Dorfmark, Poststr. 10. Sowohl Neumitglieder als auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen in die Vereinsarbeit einzubringen. Neben Nachrichten über aktuelle Themen und Veranstaltungen und Informationen zu möglichen Betätigungsfeldern wird oft ein Schwerpunktthema vorgestellt oder ein besonderer Gast eingeladen. Mitglieder des Vorstands berichten darüber, welche Ziele der Verein hat und welche Aufgaben-Schwerpunkte er zzt. auf seiner Agenda setzt. 

Im Anschluss soll noch Zeit für Fragen und Gespräche bleiben.

Nächstes Gruppentreffen: Dienstag, den 10. August 2021 - um 19.30 Uhr

Schwerpunktthema: Windkraft - Segen oder Fluch?


Pressemitteilung Juli 2021

Bremsenfallen beschleunigen Insektensterben

Innerhalb weniger Jahre haben sich so genannte Bremsenfallen zu einem wahren Verkaufs­schlager entwickelt, der sich insbesondere in der Pferdehaltung großer Beliebtheit erfreut und auch im Heidekreis auf immer mehr Wiesen und Koppeln zum Einsatz kommt. Laut Hersteller sollen die aus einem schwarzen Ball, einem trichterförmigen Netz als Leitvor­richtung und einem Fangbehälter bestehenden Fallen einen effektiven Schutz vor den schmerzhaften Bissen der Pferdebremse bieten, indem sie deren Population auf einer Fläche von 10.000 qm um bis zu 95% reduzieren. Diese Behauptung wurde durch eine im letzten Jahr veröffentlichte Freilandstudie widerlegt.

 

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Rettung für den Frühlingsboten

Gelungene Kooperation zwischen Landwirt und NABU zum Schutz von neun Kiebitzbruten in der Meißeniederung

Als Charaktervogel offener Grünlandgebiete war der Kiebitz bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts in der Allerniederung ein verbreiteter Brutvogel, der vor allem extensiv genutzte Wiesen und Weiden sowie Überschwemmungsflächen besiedelte. Nach der Rückkehr aus den Überwinterungsgebieten kündigten seine akrobatischen Loopings, Sturz- und Steilflüge und die weithin hörbaren Rufe den nahenden Frühling an und machten den Gaukler der Lüfte zu einem Sympathieträger, der von der Landbevölkerung mit regionaltypischen Namen wie Kiwitt und Piewit belegt wurde. Seither ist der Bestand  im Heidekreis stark rückläufig.

 

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„Einfach mal abschalten!"

NABU beteiligt sich an bundesweiter Plakatkampagne zum achtsamen Umgang mit Mährobotern & Co.

er an den ersten lauen Frühlingsabenden still im Garten sitzt und den Geräuschen der Nacht lauscht, kann sie keckern und fauchen oder schmatzend und schnaufend im Gebüsch rascheln hören: Die Igel haben nach rund fünfmonatigem Winterschlaf ihre geschützten Winterquartiere verlassen und durchstreifen auf der Suche nach Laufkäfern, Ohrwürmern, Nacktschnecken, Regenwürmern und Raupen ihr Revier. Durch den zunehmenden Verlust ihrer ursprünglichen Habitate in einer reich gegliederten, vielfältigen Feldflur mit Hecken, Gehölzen, Wegsäumen, Staudendickichten und artenreichen Magerwiesen sind die stacheli­gen Säugetiere zu einem typischen Kulturfolger geworden, der heute vorzugsweise natur­nahe Gärten, Parkanlagen, Friedhöfe und Streuobstwiesen in menschlichen Siedlungen be­wohnt. 

 

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„Krötentaxi Hedern“ beendet Saison mit großem Erfolg

NABU-Heidekreis bedankt sich bei engagierten Bürgerinnen für ihren vorbildlichen Einsatz

Wenn die Temperaturen im Spätwinter über den Gefrierpunkt steigen, der Boden langsam auftaut und sich die Luft in der Nacht auf mindestens 5°C erwärmt, wachen Kröten, Frösche, Unken, Molche und andere Lurcharten aus ihrer Winterruhe auf und kommen in Hochzeits­stimmung. Die nächtlichen Wanderungen von den Überwinterungsquartieren zu den Fort­pflanzungsgewässern liegen je nach Artzugehörigkeit zwischen März und Mai und erstrecken sich in Abhängigkeit von den Witterungsbedingungen über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Dieses spektakuläre Naturschauspiel ist jedoch vielerorts mit hohen Verlusten durch den stetig wachsenden Autoverkehr verbunden, dem alljährlich Hundertausende von Amphibien zum Opfer fallen. 

 

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Verheddert, verhungert, ertrunken, erstickt

NABU appelliert für sachgerechte Entsorgung von Verpackungsmüll und Schutzkleidung

Obwohl sich die Berichterstattung im letzten Frühjahr schwerpunktmäßig dem Thema Corona zuwandte und dadurch andere globale Probleme wie Klimawandel, Artensterben und soziale Ungleichheiten in den Hintergrund drängte, sind die Schreckensbilder nicht verblasst: Seevögel, die aufgrund plastikgefüllter Mägen Hungers sterben, strangulierte Meeresschildkröten, hoffnungslos in Fischernetze verhedderte Seehunde, mit Verletzungen übersäte Wale und Seepferdchen, die sich an Wattestäbchen statt an Seegrashalme klammern. Alljährlich sterben rund eine Million Vögel und 130.000 Meeressäuger an den Folgen der Vermüllung, die inzwischen ein so großes Ausmaß angenommen hat, dass in den Weltmeeren mehr Plastik als Plankton schwimmt. Obwohl im Nordpazifik bereits ein gigantischer Müllstrudel von der Größe Mitteleuropas treibt, landen Jahr für Jahr weitere acht Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen, die in jahrzehntelangen Zersetzungsprozessen in Mikropartikel zerfallen und dabei gefährliche Inhaltsstoffe freisetzen. 

 

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Armutszeugnis für die niedersächsische Wolfspolitik

NABU Heidekreis kritisiert Abschuss unauffälliger Welpen und mangelhaften Herdenschutz

Man muss schon regelmäßig auf den Internetseiten des niedersächsischen Wolfsmonitorings und des Ministeriums für Umwelt, Bauen, Energie und Klimaschutz unterwegs sein, um auf die Informationen zu stoßen, die der Umweltminister wohlweislich nicht an die große Glocke gehängt hat: Bei der am 11.2. in der Nähe von Löningen erschossenen Fähe handelt es sich um einen rund 10 Monate alten Welpen aus dem Herzlaker Rudel, der den genetischen Code GW 1962f trägt und nicht ein einziges Mal an einem Nutztierriss nachgewiesen wurde. Da die für den Elternrüden GW 1111m erteilte Abschussgenehmigung unter Verschluss gehalten wurde, konnten die anerkannten Naturschutzverbände im Vorfeld nicht prüfen, ob die Voraussetzungen für eine artenschutzrechtliche Ausnahme überhaupt erfüllt waren. Ein Blick in die offizielle Risstabelle des NLWKN lässt jedoch berechtigte Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Ausnahmegenehmigung aufkommen, da dem Rüden im gesamten Jahr 2020 nur ein einziger Übergriff auf eine ordnungsgemäß geschützte Schafherde am 1. April nachgewiesen werden konnte, während in allen anderen Fällen kein oder nur ein eingeschränkter Herdenschutz vorhanden war. 

 

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Waldschutz beginnt vor der Haustür

NABU, BUND und Fridays For Future fordern sofortigen Stopp von Waldzerstörung für Bauvorhaben

Die verheerenden Waldbrände in Australien, Brasilien, Sibirien und Kalifornien haben es uns deutlich vor Augen geführt. Jahr für Jahr gehen weltweit über zehn Millionen Hektar Wald in Flammen auf oder werden mit Harvestern, Sägen und Äxten gerodet. Die Ursachen der Entwaldung sind vielfältig. 

 

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Hoffnung für das Aller-Leine-Tal

NABU Heidekreis sieht sich durch Vertragsverletzungsverfahren wegen mangelhafter Umsetzung der Habitat-Richtlinie bestätigt

Wie jüngst bekannt wurde, hat die EU-Kommission beschlossen, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen, weil das Land seine Verpflichtungen im Rahmen der Habitat-Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen nicht eingehalten hat. Die FFH-Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten, dem Verlust an biologischer Vielfalt entgegenzuwirken, indem sie besondere Schutzgebiete ausweisen und gebietsspezifische Erhaltungsziele sowie geeignete Maßnahmen festlegen, um einen günstigen Erhaltungszustand der Arten und Lebensräume zu erhalten oder wiederherzustellen. Laut EU-Kommission hat Deutschland jedoch trotz mehrfacher Aufforderungsschreiben die Ausweisungsfristen für einige Gebiete um mehr als 10 Jahre überschritten. Außerdem wurde festgestellt, dass für alle 4606 Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung keine hinreichend detaillierten und quantifizierten Erhaltungsziele festgelegt wurden. 

 

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Petition für einen schnellen Ausstieg aus der Erdöl- und Erdgasförderung

Das „Aktionsbündnis gegen Gasbohren Bad Fallingbostel“ hat sich nach dem Bekanntwerden der Pläne des Erdöl- und Erdgasproduzenten Vermilion Energy Germany, Probebohrungen im Raum Dorfmark, Bad Fallingbostel, Kroge und Visselhövede vorzunehmen, im Februar 2018 zusammen geschlossen und seither mit rund 40 Veranstaltungen, Unterschriftensammlungen und Resolutionen in der Region ein klares Zeichen gegen Gas- und Ölbohrungen gesetzt. Nun hat das Aktionsbündnis eine Petition an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und die Fraktionen im Deutschen Bundestag gestartet mit der Forderung, das veraltete Bergrecht grundlegend zu reformieren und keine weiteren Erdgas- und Erdölbohrungen in Deutschland zu genehmigen.

 

Wir unterstützen diese Forderungen und bitten um Beteiligung unter

https://weact.campact.de/petitions/schneller-ausstieg-aus-der-erdgas-und-erdolforderung-1