Willkommen beim NABU Heidekreis

Biotopschutz und Artenschutz für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln durch Vogelschutz und allgemeinen Tierschutz wie auch Artenschutz anderer Lebewesen für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

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Naturführungen/Exkursionen

Aufgrund der Lockerungen in der jüngsten Corona-Verordnung ist es nunmehr wieder möglich, naturkundliche Führungen unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln und Hygi­enevorschriften (Mund-Nasen-Schutz) mit einer unbegrenzten Teilnehmerzahl durchzuführen. Der Naturschutzbund Heidekreis bietet Interessierten wieder Führungen an, für die eine telefonische Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten bei der Exkursionsleitung erforderlich ist.


NABU-Gruppentreffen

Der Naturschutzbund Heidekreis e.V. (NABU) trifft sich an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zu einem offenen Arbeits- und Informationsabend im Gasthaus Meding in Dorfmark, Poststr. 10. Sowohl Neumitglieder als auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen in die Vereinsarbeit einzubringen. Neben Nachrichten über aktuelle Themen und Veranstaltungen und Informationen zu möglichen Betätigungsfeldern wird oft ein Schwerpunktthema vorgestellt oder ein besonderer Gast eingeladen. Mitglieder des Vorstands berichten darüber, welche Ziele der Verein hat und welche Aufgaben-Schwerpunkte er zzt. auf seiner Agenda setzt. 

Im Anschluss soll noch Zeit für Fragen und Gespräche bleiben.

Gem. § 1 (5 a) der Niedersächsischen Corona-Verordnung können u.a. Vereine, Initiativen und andere ehrenamtliche Zusammenschlüsse Sitzungen und Zusammenkünfte durchführen, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält.

 

Nächstes Gruppentreffen: 15. Juli 2020, 19.30 Uhr im Gasthaus Meding, Dorfmark


Stacheltiere in Gefahr

NABU warnt vor Einsatz motorisierter Gartengeräte

Wer an den ersten lauen Frühlingsabenden still im Garten sitzt und den Geräuschen der Nacht lauscht, kann sie keckern und fauchen oder schmatzend und schnaufend im Gebüsch rascheln hören: Die Igel haben nach rund fünfmonatigem Winterschlaf ihre geschützten Winterquartiere verlassen und durchstreifen auf der Suche nach Laufkäfern, Ohrwürmern, Nacktschnecken, Regenwürmern und Raupen ihr Revier. Durch den zunehmenden Verlust ihrer ursprünglichen Habitate in einer reich gegliederten, vielfältigen Feldflur mit Hecken, Gehölzen, Wegsäumen, Staudendickichten und artenreichen Magerwiesen sind die stacheli­gen Säugetiere zu einem typischen Kulturfolger geworden, der heute vorzugsweise natur­nahe Gärten, Parkanlagen, Friedhöfe und Streuobstwiesen in menschlichen Siedlungen be­wohnt. Hier macht ihnen vor allem die Zerschneidung ihres Lebensraumes durch ein dichtes Straßennetz zu schaffen: Alljährlich werden etwa eine halbe Million Igel von Autos über­rollt. Eine weniger augenfälligere Bedrohung stellt der ungebrochene Trend zu öden Schot­tergärten und stark gepflegtem Einheitsgrün dar, in denen Igel weder ausreichend Nahrung noch geeignete Versteckmöglichkeiten sowie Schlaf- und Nestplätze in Hecken, Sträuchern, hohlen Bäumen, Reisig- und Laubhaufen finden. 

 

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Vogel des Jahres 2020 - Die Turteltaube

In diesem Jahr wurde mit der Turteltaube zum ersten Mal eine Art zum Vogel des Jahres gewählt, die auf der weltweiten Roten Liste steht. Während das markante Gurren der grazilen Vögel mit ihrem farbenfrohen Gefieder früher an jedem Dorfrand und Flussufer zu hören war, findet unsere kleinste Taube heute kaum noch geeignete Lebensräume. Seit Jahrzehnten machen dem einzigen Langstreckenzieher unter den mitteleuropäischen Taubenarten der Verlust von Brachen, wildkräuterreichen Ackersäumen, Feldgehölzen und Kleingewässern sowie die Bejagung im Mittelmeerraum zu schaffen. Als Folge sind die Bestände seit 1980 europaweit um fast 90 Prozent zurückgegegangen und werden in Deutschland auf 12.500 bis 22.000 Brutpaare geschätzt.

 

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Vogelfütterung

Die Positionen zu Umfang und Dauer der Vogelfütterung reichen auch unter Experten von „kaum“ bis „ganzjährig“.

 

Einige Tips dazu geben wir Ihnen hier.

 

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