Willkommen beim NABU Heidekreis

Biotopschutz und Artenschutz für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln durch Vogelschutz und allgemeinen Tierschutz wie auch Artenschutz anderer Lebewesen für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

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Naturführungen/Exkursionen

Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot an naturkundlichen Führungen, die Ihnen die Gelegenheit bieten, Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen und verschiedene Naturräume zu Fuß und per Rad zu entdecken. 

 

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NABU-Gruppentreffen

Der Naturschutzbund Heidekreis e.V. (NABU) trifft sich an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zu einem offenen Arbeits- und Informationsabend im Gasthaus Meding in Dorfmark, Poststr. 10. Sowohl Neumitglieder als auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen in die Vereinsarbeit einzubringen. Neben Nachrichten über aktuelle Themen und Veranstaltungen und Informationen zu möglichen Betätigungsfeldern wird oft ein Schwerpunktthema vorgestellt oder ein besonderer Gast eingeladen. Mitglieder des Vorstands berichten darüber, welche Ziele der Verein hat und welche Aufgaben-Schwerpunkte er zzt. auf seiner Agenda setzt. 

Im Anschluss soll noch Zeit für Fragen und Gespräche bleiben.

Nächstes Gruppentreffen: Dienstag, den 12. April 2022 - um 19.30 Uhr

 

Die NABU Ortsgruppe Rethem trifft sich an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 18.00 Uhr im Lührschen Haus am Burghof in Rethem. Auch interessierte Nicht-Mitglieder sind willkommen!
Information: Wolfgang Welle, Tel. 01 72 - 514 68 27.

 Die NABU Ortsgruppe Schwarmstedt  trifft sich an jedem dritten Montag im Monat um19:30 Uhr gemäß Presseveröffentlichung.

 


Pressemitteilung 30. April 2022

Tag des Wolfes 2022

Besuch der Schäferei Wümmeniederung mit dem Naturschutzbund Heidekreis

Seit im Frühjahr 2012 die ersten Wolfswelpen auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord geboren wurden, stehen die niedersächsischen Weidetierhalter/innen vor neuen Herausforde­rungen. Rund 150 Jahre lang hatte sich im wolfsfreien Deutschland niemand mehr ernstlich Gedanken um Herdenschutz vor großen Beutegreifern gemacht. Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde weideten auf eingezäunten Koppeln, doch waren die Zäune bestenfalls geeignet, die Herde zusammen zu halten. Schutz vor Eindringlingen boten sie nicht. Bewährte Methoden waren in Vergessenheit geraten und mussten wieder erlernt oder vor dem Hintergrund geän­derter Haltungsbedingungen und der Entwicklung neuer Technik modifiziert werden. 

 

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Pressemitteilung April 2022

Vergiftung und Verdrängung

NABU Heidekreis warnt vor Entsorgung von Gartenabfällen in der Natur

Ahlden. Wer in den letzten Monaten mit offenen Augen durch die Schotenheide südlich von Ahlden gestreift ist, dem dürften hier und da kleine Haufen immergrünen Heckenschnitts aufgefallen sein, die gut sichtbar an Wegrändern abgeladen wurden. Aus diesem Anlass appelliert der NABU Heidekreis an Hobbygärtner/innen, Gartenabfälle grundsätzlich nicht in der Natur zu entsorgen, sondern auf eine der vielfältigen fachgerechten Alternativen zurückzugreifen, die von der Abgabe in kommunalen Grüngut-Abgabestellen über die Anlage eines Komposthaufens im eigenen Garten bis zur Entsorgung in der Garten- bzw. Biotonne reichen. Denn das Abladen von Gartenabfällen in Feld und Flur ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann gravierende Folgen für die heimische Fauna und Flora haben, vor allem wenn es sich um giftige und gebietsfremde Arten handelt. So enthalten beispielsweise die Blätter und Samen des Kirschlorbeers, eines aus Kleinasien stammenden Zierstrauchs aus der Familie der Rosengewächse, das Glykosid Prunasin, das nach dem Zerkauen der Pflanzenteile im Magen Blausäure freisetzt. „Bereits der Verzehr weniger Blätter führt bei Mensch und Tier zu Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Krämpfen“, warnt Pressesprecherin Dr. Antje Oldenburg. „Werden mehr als zehn Samen zerkaut, kann der Tod durch Herz- oder Atemstillstand eintreten, wie vermutlich vor einigen Wochen bei vierundzwanzig Rehen geschehen, die tot im Landkreis Harburg aufgefunden wurden“. 

 

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Pressemitteilung - März 2022

"Schlüsselarten schützen, Lebensräume wiederherstellen"

NABU Heidekreis zum Internationalen Tag des Artenschutzes

Am 3. März 1973 wurde das so genannte Washingtoner Artenschutzabkommen CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) ge­schlossen, um der weltweiten Bedrohung wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch Le­bensraumzerstörung, Übernutzung, Wilderei und Handel entgegenzuwirken. Das Abkom­men, das mittlerweile von 183 Staaten unterzeichnet wurde und als wirksames Instrument im Kampf um den Erhalt der globalen Artenvielfalt gilt, kontrolliert, reguliert und begrenzt den internationalen Handel mit gefährdeten Arten und ihren Produkten. Das Spektrum der rund 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten, die in der Konvention unter Schutz gestellt sind, ist breit und umfasst nicht nur Arten wie Elefanten, Nashörner, Papageien, Pfeilgiftfrösche, Wale, Bären, Schildkröten, Kakteen und Korallen, sondern auch fast alle heimischen Säuge­tiere, Vögel, Kriechtiere, Lurche und Insekten. Während 2021 die schwindenden Wälder im Fokus des alljährlichen internationalen Aktions- und Gedenktages am 3. März standen, geht es in diesem Jahr um den Schutz besonders bedrohter Schlüsselarten und die Wiederher­stellung ihrer Lebensräume. „Wir möchten aus diesem Anlass das Augenmerk auf eine Leit­art naturnaher Wälder lenken, die sich einerseits dank intensiver Schutzbemühungen all­mählich wieder ausbreitet, andererseits aber durch das dichte Verkehrswegenetz, Freizeit­nutzungen und wirtschaftliche Aktivitäten in ihrem Lebensraum stark gefährdet ist“, sagt die Pressesprecherin des NABU Heidekreis, Dr. Antje Oldenburg. 

 

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Pressemitteilung - Februar 2022

Achtung Amphibienwanderung!

NABU Heidekreis bittet Autofahrer um Rücksichtnahme

Landkreis. Während die meisten Menschen es sich bei Sturm und Nässe lieber zuhause ge­mütlich machen, wachen Kröten, Frösche, Unken, Molche und andere Lurcharten bei stei­genden Temperaturen und Niederschlägen aus ihrer Winterruhe auf und kommen in Hoch­zeitsstimmung. Sie verlassen ihre frostfreien Verstecke in Wurzelspalten, Erdlöchern, morschen Baumstämmen oder Laubhaufen und machen sich auf den ebenso beschwerlichen wie gefährlichen Weg von Gehölzen, Wäldern oder auch Gärten zu ihren Geburtsgewässern, auf die sie während der Kaulquappenphase geprägt wurden. Dabei erweisen sich weibliche Frösche und Kröten als das stärkere Geschlecht: Sie tragen die faulen Männchen, die manchmal tagelang am Wegesrand auf eine Mitnahmegelegenheit warten, huckepack in Richtung Wasser. 

 

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Pressemitteilung - Januar 2022

Zerschneidung und Zerstückelung der Natur- und Kulturlandschaft nicht zielführend

NABU Heidekreis plädiert für Festhalten an Alpha-E-Konzept

Wie jüngst bekannt wurde, will die Deutsche Bahn nicht mehr an dem 2015 im Dialogforum Schiene-Nord mit breiter Mehrheit verabschiedeten Ergebnis des bedarfsgerechten Ausbaus von Bestandstrecken im Dreieck Bremen-Hamburg-Hannover, der so genannten „Alpha-Variante E“, festhalten, sondern hat erneut den bereits ad acta gelegten Neubau entlang der A7 ins Spiel gebracht. Als hätte es den vorangegangenen Dialogprozess nie gegeben, werden nun neue Grobkorridore zur Trassenfindung präsentiert, die aufgrund unüberwindlicher Raumwiderstände zum Scheitern verurteilt sind. So entstehe der Eindruck, dass die Deutsche Bahn und das bundesdeutsche Verkehrsministerium ihre Wunschtrasse ohne Achtung der Schutzgüter Mensch, biologischen Vielfalt, Boden, Wasser, Klima und Landschaft festlegen und die Dialogprozesse lediglich als Feigenblatt dienen. „Eine solche Vorgehensweise führt unweigerlich zu Konflikten, zerstört das Vertrauen in Dialog- und Beteiligungsprozesse und verringert die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger“, gibt der Vorsitzende des Natur­schutzbundes Heidekreis, Klaus Todtenhausen, zu bedenken. „Nach unserer Auffassung ist die Verbesserung des schienengebundenen Personen- und Güterverkehrs im Zuge der drin­gend notwendigen Verkehrswende unabdingbar, doch müssen die Vorhaben mit dem Natur- und Landschaftsschutz vereinbar sein“. 

 

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!!! Plädoyer für ein Ende der Fuchsjagd !!!

„ … denn es fühlt wie du den Schmerz!“ – Fuchstod im Advent

Am Anfang steht ein Erlebnis im Advent letzten Jahres. Für die einen ist es die Zeit der geistlichen Vorbereitung auf die Ankunft Christi, dessen Geburt im Stall zu Bethlehem in der Weihnachtsnacht gefeiert wird, für die anderen eine Zeit des Innehaltens und des Sichbesinnens, der Rückschau auf das vergangene und der Vorausschau auf das kommende Jahr. Wir hatten uns mit einem befreundeten Ehepaar zu einem langem Spaziergang im Lichtenmoor verabredet, wollten bei strahlendem Sonnenschein die winterliche Atmosphäre in Moor und Heide genießen, auf birkengesäumten Wegen durch Feld und Flur streifen und einen Abstecher zum Blinden See machen, einer ehemaligen, etwas versteckt im Wald liegenden Torfkuhle, die zu einer Rast einlädt. Gerade im Winter strahlt diese dünnbesiedelte, weitläufige Natur- und Kulturlandschaft, in der ausgedehnte Kiefernforsten, Moorbirken- und Mischwälder, Wiesen und Weiden, erlengesäumte Bäche und kleine Moortümpel für Abwechslung sorgen, eine besondere Ruhe und Stille aus, die nicht von Motorenlärm zerrissen wird. Hier kann man trockene Blätter rascheln und den Specht klopfen hören, dem Trompeten der Kraniche lauschen und die vielfältigen Stimmen und Geräusche der Natur auf sich wirken lassen. 

Doch dann hallte ein Schuss durch den Wald und ließ uns abrupt verstummen. Die Bildsequenz, die folgte, hat sich mir unauslöschlich eingeprägt hat: Ein Jäger, der ein Tier vom Acker zum Waldrand schleppt. Ein Auto, das in Windeseile wendet und schlingernd an uns vorbeirast. Die Hunde Molly und Rudi, die uns schnüffelnd zu dem toten Fuchs führen, der mit hervorquellenden Eingeweiden auf dem Waldboden liegt. Auf die aufkeimende Frage nach dem Warum habe ich bis heute keine Antwort gefunden. 

 

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Pressemitteilung Dezember 2021

NABU Heidekreis begrüßt Klage gegen Wolfsverordnung

Wie jüngst bekannt wurde, hat der Naturschutzbund Niedersachsen mit finanzieller Unterstützung des Freundeskreises freilebender Wölfe e.V. und des WWF Deutschland eine Normenkontrollklage beim OVG Lüneburg gegen die niedersächsische Wolfsverordnung eingereicht, die trotz heftiger Kritik vonseiten des Natur- und Tierschutzes im November 2020 verabschiedet worden war. „Wir sind sehr froh, dass unser Verband gerichtliche Schritte gegen die fachlich und rechtlich völlig unzureichende Wolfsverordnung eingeleitet hat“, kommentiert Klaus Todtenhausen, 1. Vorsitzender des NABU Hei­dekreis und weist darauf hin, dass die Verordnung nach Ansicht der Verbände in mehrfacher Hinsicht gegen EU-Recht verstößt.  So sollen Wölfe, die sich von Menschen genutzten Gebäuden nähern, auf Antrag getötet werden können. Wie absurd diese Regelung sei, werde deutlich, wenn man sich beispielsweise die Siedlungsstruktur von Dörfern wie Rethem Moor vergegenwärtige, in denen die Höfe weit auseinander lägen.

 

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Pressemitteilung September 2021

„So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“

Naturschutzbund Heidekreis sponsert Obstbäume

Streuobstwiesen mit ihrer enormen Vielfalt regionaler Hochstammsorten sind nicht nur ein wertvolles Kul­turerbe, sondern gehören gleichzeitig zu den artenreichsten Le­bensräumen Mitteleuropas: Über 5000 Tier- und Pflanzenarten sind auf den lichten, durch ei­nen klein­räumigen Wechsel an besonnten und halbschattigen, trockenen und feuchten Stand­orten ge­prägten Streuobst­wiesen zuhause. Neben Wildkräutern und Gräsern ist die Ar­ten­vielfalt vor allem bei In­sekten wie Wildbienen, Hummeln, Wespen, Schmetterlingen und Käfern sowie bei Singvögeln besonders groß.

 

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„Einfach mal abschalten!"

NABU beteiligt sich an bundesweiter Plakatkampagne zum achtsamen Umgang mit Mährobotern & Co.

er an den ersten lauen Frühlingsabenden still im Garten sitzt und den Geräuschen der Nacht lauscht, kann sie keckern und fauchen oder schmatzend und schnaufend im Gebüsch rascheln hören: Die Igel haben nach rund fünfmonatigem Winterschlaf ihre geschützten Winterquartiere verlassen und durchstreifen auf der Suche nach Laufkäfern, Ohrwürmern, Nacktschnecken, Regenwürmern und Raupen ihr Revier. Durch den zunehmenden Verlust ihrer ursprünglichen Habitate in einer reich gegliederten, vielfältigen Feldflur mit Hecken, Gehölzen, Wegsäumen, Staudendickichten und artenreichen Magerwiesen sind die stacheli­gen Säugetiere zu einem typischen Kulturfolger geworden, der heute vorzugsweise natur­nahe Gärten, Parkanlagen, Friedhöfe und Streuobstwiesen in menschlichen Siedlungen be­wohnt. 

 

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