Willkommen beim NABU Heidekreis

Biotopschutz und Artenschutz für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln durch Vogelschutz und allgemeinen Tierschutz wie auch Artenschutz anderer Lebewesen für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

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Naturführungen/Exkursionen

Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot an naturkundlichen Führungen, die Ihnen die Gelegenheit bieten, Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen und verschiedene Naturräume zu Fuß und per Rad zu entdecken. 

 

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NABU-Gruppentreffen

Der Naturschutzbund Heidekreis e.V. (NABU) trifft sich an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zu einem offenen Arbeits- und Informationsabend im Gasthaus Meding in Dorfmark, Poststr. 10. Sowohl Neumitglieder als auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen in die Vereinsarbeit einzubringen. Neben Nachrichten über aktuelle Themen und Veranstaltungen und Informationen zu möglichen Betätigungsfeldern wird oft ein Schwerpunktthema vorgestellt oder ein besonderer Gast eingeladen. Mitglieder des Vorstands berichten darüber, welche Ziele der Verein hat und welche Aufgaben-Schwerpunkte er zzt. auf seiner Agenda setzt. 

Im Anschluss soll noch Zeit für Fragen und Gespräche bleiben.

Nächstes Gruppentreffen: Dienstag, den 13.08.2024 - um 19.30 Uhr

Die NABU Ortsgruppe Rethem trifft sich an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 18.00 Uhr im Lührschen Haus am Burghof in Rethem. Auch interessierte Nicht-Mitglieder sind willkommen!
Information: Wolfgang Welle, Tel. 01 72 - 514 68 27.

 

Die NABU Ortsgruppe Schwarmstedt  trifft sich an jedem dritten Montag im Monat um 19.30 Uhr in Schwarmstedt, Unter den Eichen 2, im Kaminzimmer des Uhlehofes.


Pressemitteilung Juni 2024

Totholz ist voller Leben!

Ausstellung und Waldspaziergang zum „Lebensraum Totholz“ in Ehrhorn

Es krispelt und knaspelt, knuspert und knurpst. Es wird gebohrt und genagt, geklopft und geraspelt. Könnte man die Fraß- und Bearbeitungsgeräusche der Myriaden an holzzersetzen­den Insekten hören, die sich Tag und Nacht an Stämmen, Ästen und Zweigen zu schaffen machen, wäre es vorbei mit der Waldesruh. Rund 2.000 Pilz- und 1.750 Käferarten sind in einer ihrer Entwicklungsphasen an Totholz und Holzabbauprodukte gebunden, darunter al­lein ca. 1.000 verschiedene Pilzmücken und ca. 830 verschiedene Käferarten, die von Pilz­fruchtkörpern oder -mycelien abhängig sind. Auch eine große Anzahl an Schnecken, Asseln, Spinnen, Flechten und Moosen ist an Holz gebunden. Spechte, Kleiber, Meisen, Käuze und andere Vogelarten ziehen ihre Jungen in Baumhöhlen groß, Fledermäuse und Bilche über­wintern in Spalten und Löchern. 

 

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Pressemitteilung Juni 2024

After Work Birding am Ahlftener Flatt

Nach Feierabend ein Bierchen in der Stammkneipe trinken oder eine Runde Golf spielen? After Work Partys und After Work Golf haben inzwischen einen festen Platz im Freizeitan­gebot für gestresste Arbeitnehmer, die nach Feierabend nicht sofort nach Hause eilen wollen, sondern Erholung und Entspannung in der Gemeinschaft suchen. Vor einigen Jahren ist ein weiteres Angebot aus dem englischsprachigen Raum zu uns übergeschwappt, das sich vor allem in Großstädten zunehmender Beliebtheit erfreut: Das After Work Birding. Statt am Wochenende gezielt besonders vielversprechende Beobachtungsorte aufzusuchen, geht es beim After Work Birding darum, im Alltag Augen und Ohren zu öffnen und die heimische Vogelwelt vor der eigenen Haustür kennen zu lernen: Die Spatzen, die vor der Bäckerei nach Krümeln suchen, ...

 

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Pressemitteilung Juni 2024

Artenschutz und nachhaltige Bildung vor Ort

NABU-Führung zu Leuchtturmprojekten in Rethem Moor

Im Rahmen der von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gemeinsam mit BINGO! – Die Umweltlotterie veranstalteten „Woche der Natur“ bietet der Naturschutzbund Heidekreis am 18. Juni eine rund zweieinhalbstündige Führung zu drei Leuchtturmprojekten in Rethem Moor an. Unter der Leitung von Wolf­gang Welle geht es vom Parkplatz beim Rathaus um 10.00 Uhr in Fahrgemein­schaften zu den NABU-Amphibientümpeln, die vor dreieinhalb Jahren auf ei­nem vereinseigenen Grundstück östlich des Weißen Grabens angelegt wurden, um Lebensräume für Lurche und Nahrungsbiotope für Störche und durchzie­hende Limikolen zu schaffen.  ...

 

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Pressemitteilung Mai 2024

Abendwanderung im Lichtenmoor

NABU-Exkursion zu den Ziegenmelkern

Am 25. Mai lädt der NABU Heidekreis zu einer  Abendwanderung in das Lichtenmoor ein, bei der vor allem vogelkundlich interessierte Nachtschwärmer auf ihre Kosten kommen. Das südlich von Rethem gelegene Hochmoor gehört zu den stark gefährdeten Lebensraumtypen, die zahlreichen bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebens- und Rückzugsraum bieten. 

 

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Pressemitteilung Mai 2024

After Work Birding am Flüggenhofsee

Nach Feierabend ein Bierchen in der Stammkneipe trinken oder eine Runde Golf spielen? After Work Partys und After Work Golf haben inzwischen einen festen Platz im Freizeitan­gebot für gestresste Arbeitnehmer, die nach Feierabend nicht sofort nach Hause eilen wollen, sondern Erholung und Entspannung in der Gemeinschaft suchen. Vor einigen Jahren ist ein weiteres Angebot aus dem englischsprachigen Raum zu uns übergeschwappt, das sich vor allem in Großstädten zunehmender Beliebtheit erfreut: Das After Work Birding. Statt am Wochenende gezielt besonders vielversprechende Beobachtungsorte aufzusuchen, ...

 

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Pressemitteilung April 2024

Auf den Spuren der Wölfe

NABU-Entdeckertour für Familien

Auf der Liste der 100 häufigsten Familienname in Deutschland finden sich unter den Top-15 neben den sprichwörtlichen Müller-Meier-Schulze-Schmidt weitere Berufsnamen wie Bauer, Fischer, Weber, Schneider, Schäfer, Richter, Becker und Koch. „Wolf“ rangiert auf Platz 16 und ist damit der erste Familienname, der sich nicht auf einen Beruf, sondern auf eine Tierart bezieht, gefolgt von, „Fuchs“ auf Platz 42 und „Hahn“ auf 49. Als Familienname geht „Wolf“ auf männliche Vornamen altgermanischen Ursprungs zurück ...

 

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Pressemitteilung April 2024

„Wildkatzen - Vorsicht Verwechselungsgefahr!“

BUND-Projekt informiert über sorgsamen Umgang mit „Katzenfunden“ im Wald

Man könnte sie fast für ein Phantom halten, denn selbst Experten bekommen sie kaum zu Gesicht. Geräuschlos und nahezu unsichtbar schleichen sie durch das Unterholz reich struk­turierter Mischwälder, gehen in der Dämmerung am Waldessaum und auf Lichtungen auf Mäusejagd: Die europäische Wildkatze, die in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert durch gnadenlose Verfolgung nahezu ausgerottet wurde, kehrt auf Samtpfoten in ihre Hei­mat zurück. 

 

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Pressemitteilung April 2024

Stacheltiere in Gefahr

NABU warnt vor Einsatz motorisierter Gartengeräte

Wer die ersten lauen Frühlingsabende still im Garten gesessen und den Geräuschen der Nacht gelauscht hat, konnte sie vielleicht schon keckern und fauchen oder schmatzend und schnaufend im Gebüsch rascheln hören: Die Igel sind aus ihrem Winterschlaf erwacht und durchstreifen auf der Suche nach Laufkäfern, Ohrwürmern, Nacktschnecken, Regen­würmern und Raupen ihr Revier. Durch den zunehmenden Verlust seiner ursprünglichen Ha­bitate in einer reich gegliederten, vielfältigen Feldflur mit Hecken, Gehölzen, Wegsäumen, Stauden­dickichten und artenreichen Magerwiesen sind die Stacheltiere zu einem typischen Kultur­folger geworden, der heute vorzugsweise natur­nahe Gärten, Parkanlagen, Friedhöfe und Streuobstwiesen in menschlichen Siedlungen be­wohnt. Hier macht ihnen vor allem die Zer­schneidung ihres Lebensraumes durch ein dichtes Straßennetz zu schaffen: ...

 

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Pressemitteilung April 2024

Wildkräuterwanderung in der Eckernworth

Im Frühling, wenn die Temperaturen steigen und die Birken ihre zart-grünen Blätter entrollen, beginnt es in Gärten und Parks, auf Wiesen, an Wegrändern und in Wäldern zu sprießen. Wildkräuter wie Giersch, Vogelmiere und Leberblümchen schieben sich durch dicke Laubschichten, Scharbockskraut und Huflattich sorgen für gelbe Tupfer und in schattig-feuchten Laubwäldern kündigt ein Hauch von Knoblauch den Beginn der Bärlauchsaison an.

 

Machen sich Brennnesseln, Löwenzahn und Wegerich ungefragt im Garten breit, wird aus dem Wildkraut schnell ein unliebsames Unkraut, dessen Beseitigung den Gärtnerinnen und Gärtnern viel Zeit und Mühe kostet. Doch was manche Gartenbesitzer als Ärgernis empfinden, ist nicht nur für Hummeln und Wildbienen eine wichtige Nahrungsquelle, sondern bedeutet auch für uns Menschen eine Bereicherung. Denn ob als Gewürz, Pesto, Smoothie oder Salat: Wildkräuter lassen sich in der Küche auf vielfältige Weise verwenden, ...

 

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Pressemitteilung März 2024

Quo vadis, Kiebitz? –

NABU-Exkursion zum Vogel des Jahres 2024

Als Charaktervogel offener Grünlandgebiete war der Kiebitz bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts auch in der Allerniederung ein verbreiteter Brutvogel, der vor allem extensiv genutzte Wiesen und Weiden sowie Überschwemmungsflächen besiedelte. Nach der Rückkehr aus den Überwinterungsgebieten kündigten seine akrobatischen Loopings, Sturz- und Steilflüge und die weithin hörbaren Rufe den nahenden Frühling an und machten den Gaukler der Lüfte zu einem Sympathieträger, der von der Landbevölkerung mit regionaltypischen Namen wie Kiwitt und Piewit belegt wurde. 

 

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Pressemitteilung März 2024

Zugvögel im Klimawandel

Vortrag am 19. März 2024 um 19 Uhr im Gasthof Meding, Dorfmark

Seit neun Monaten in Folge verkünden die Wetterdienste Temperaturrekorde, die eindrücklich belegen, dass der moderne Mensch durch seinen Lebensstil das Klima auf der Erde schneller verändert als es jemals in der Erdgeschichte geschah. Insbesondere die Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe bewirken eine massive Erderwärmung, die bereits heute deutlich zu spüren ist. 

 

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Pressemitteilung Februar 2024

Kooperationsprojekt „Turteltaubentümpel Schotenheide“

NABU Heidekreis zieht gemischte Bilanz für 2023

Grethem. Im Sommer 2022 wurde mit finanzieller Unterstützung der Bingo-Umweltstiftung (BNU) am Rande einer Heidelbeerplantage der Familie Badenhop ein nährstoffarmer, sonnenexponierter Flachwassertümpel mit einer Wasserfläche von 60m² angelegt, um die letzte kleine Turteltaubenpopulation im Heidekreis zu unterstützen. Die zierliche Taube mit dem farbenfrohen Gefieder ist eine global gefährdete Art, deren Bestände seit 1980 europaweit um fast 90 Prozent zurückgegangen sind. 

 

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Pressemitteilung November 2023

Das schwedische Modell – ein Vorbild für Deutschland?

In Schweden, so war auf der Podiumsdiskussion der Walsroder Zeitung am letzten Montag von dem Vizepräsidenten des niedersächsischen Landvolkes Jörn Ehlers zu hören, funkti­oniere die legalisierte Wolfsjagd gut. Es gebe einen festgelegten Mindest­wolfsbestand, eine jährliche Abschussquote und wolfsfreie Regionen. „Lei­der bekam Thomas Mitschke vom Freundeskreis freilebender Wölfe, der dankenswerter­weise bereit war, an meiner Stelle auf dem Podium Platz zu nehmen, nicht die Gelegenheit, zu dieser Aussage Stellung zu nehmen“, sagte Dr. Antje Oldenburg, Pressesprecherin des NABU Heidekreis, die ihre Teilnahme leider krankheitsbedingt absagen musste. „Uns ist daher sehr daran gelegen, über die rechtlichen und biologischen Konsequenzen der schwedi­schen Vorgehensweise zu informieren.“

 

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Pressemitteilung Januar 2023

Flächenfraß stoppen. Jetzt!

NABU Heidekreis gegen Erweiterung des Gewerbegebietes in Hodenhagen

Während die Einwohnerzahl in Deutschland zwischen 1960 und 2021 um 14,3% von 72,81 auf 83,20 Millionen anstieg, wuchs die Siedlungs- und Verkehrsfläche im gleichen Zeitraum um mehr als das Doppelte. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Durch die wachsende Anzahl an Haushalten bei gleichzeitiger Reduzierung der Haushaltsgröße hat sich die durchschnittlich pro Person in Anspruch genommene Wohnfläche seit den 1950er Jahren von 20 auf über 46 m² erhöht. Obwohl das freistehende Einfamilienhaus von allen Wohnbauformen diejenige mit dem höchsten Landschafts- und Flächenverbrauch und den höchsten Bau-, Betriebs- und Erschließungskosten ist, werden gerade im ländlichen Raum - erleichtert durch § 13b des Baugesetzbuches - seit Jahren immer mehr Baugebiete für Einfamilienhäuser ausgewiesen. Dies hat nicht nur eine immer stärkere Zersiedlung der Landschaft zur Folge ...

 

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