Willkommen beim NABU Heidekreis

Biotopschutz und Artenschutz für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln durch Vogelschutz und allgemeinen Tierschutz wie auch Artenschutz anderer Lebewesen für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Wir sind ein Mitgliederverband - unterstützen Sie uns mit Ihrer Mitgliedschaft!


Naturführungen/Exkursionen

Auch in diesem Jahr erwartet sie ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot an naturkundlichen Führungen, die Ihnen die Gelegenheit bieten, Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen und verschiedene Naturräume zu Fuß und per Rad zu entdecken. Lassen Sie sich überraschen! Unser Programm bekommt gerade den letzten Schliff und wird demnächst online gestellt werden.


NABU-Gruppentreffen

Der Naturschutzbund Heidekreis e.V. (NABU) trifft sich an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zu einem offenen Arbeits- und Informationsabend im Gasthaus Meding in Dorfmark, Poststr. 10. Sowohl Neumitglieder als auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen in die Vereinsarbeit einzubringen. Neben Nachrichten über aktuelle Themen und Veranstaltungen und Informationen zu möglichen Betätigungsfeldern wird oft ein Schwerpunktthema vorgestellt oder ein besonderer Gast eingeladen. Mitglieder des Vorstands berichten darüber, welche Ziele der Verein hat und welche Aufgaben-Schwerpunkte er zzt. auf seiner Agenda setzt. 

Im Anschluss soll noch Zeit für Fragen und Gespräche bleiben.

Nächstes Gruppentreffen: Zur Zeit können aufgrund der Corona-Verordnung leider keine Gruppentreffen stattfinden. 


Überraschende Kehrtwende im Fall des toten Wolfes bei Wesseloh

Wie vor einigen Tagen bekannt wurde, starb der am Sylvesternachmittag von Spaziergängern bei Wesseloh aufgefundene Wolf nicht an einem Schuss, sondern durch einen Verkehrsunfall. Dabei ließen die Aussagen des erfahrenen Wolfsberaters, Bundesförsters und Jägers Jörg-Rüdiger Tilk keinen Zweifel an der Todesursache aufkommen: Er hatte bei der Untersuchung ein „Einschussloch“ gefunden und von einer „hässlichen Schussverletzung“ gesprochen mit der Folge, dass auch in der Statistik der Totfunde, die im Rahmen des offiziellen Wolfsmonitoring von der Landesjägerschaft Niedersachsen geführt wird, als Todesursache „illegale Tötung“ angegeben wurde. Umso überraschender ist das Ergebnis der am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin vorgenommenen Obduktion, der zufolge der Schädel eine für Verkehrsunfälle typische Haarriss-Fraktur aufweist.  

 

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Petition für einen schnellen Ausstieg aus der Erdöl- und Erdgasförderung

Das „Aktionsbündnis gegen Gasbohren Bad Fallingbostel“ hat sich nach dem Bekanntwerden der Pläne des Erdöl- und Erdgasproduzenten Vermilion Energy Germany, Probebohrungen im Raum Dorfmark, Bad Fallingbostel, Kroge und Visselhövede vorzunehmen, im Februar 2018 zusammen geschlossen und seither mit rund 40 Veranstaltungen, Unterschriftensammlungen und Resolutionen in der Region ein klares Zeichen gegen Gas- und Ölbohrungen gesetzt. Nun hat das Aktionsbündnis eine Petition an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und die Fraktionen im Deutschen Bundestag gestartet mit der Forderung, das veraltete Bergrecht grundlegend zu reformieren und keine weiteren Erdgas- und Erdölbohrungen in Deutschland zu genehmigen.

 

Wir unterstützen diese Forderungen und bitten um Beteiligung unter

https://weact.campact.de/petitions/schneller-ausstieg-aus-der-erdgas-und-erdolforderung-1


Stacheltiere in Gefahr

NABU warnt vor Einsatz motorisierter Gartengeräte

Wer an den ersten lauen Frühlingsabenden still im Garten sitzt und den Geräuschen der Nacht lauscht, kann sie keckern und fauchen oder schmatzend und schnaufend im Gebüsch rascheln hören: Die Igel haben nach rund fünfmonatigem Winterschlaf ihre geschützten Winterquartiere verlassen und durchstreifen auf der Suche nach Laufkäfern, Ohrwürmern, Nacktschnecken, Regenwürmern und Raupen ihr Revier. Durch den zunehmenden Verlust ihrer ursprünglichen Habitate in einer reich gegliederten, vielfältigen Feldflur mit Hecken, Gehölzen, Wegsäumen, Staudendickichten und artenreichen Magerwiesen sind die stacheli­gen Säugetiere zu einem typischen Kulturfolger geworden, der heute vorzugsweise natur­nahe Gärten, Parkanlagen, Friedhöfe und Streuobstwiesen in menschlichen Siedlungen be­wohnt. Hier macht ihnen vor allem die Zerschneidung ihres Lebensraumes durch ein dichtes Straßennetz zu schaffen: Alljährlich werden etwa eine halbe Million Igel von Autos über­rollt. Eine weniger augenfälligere Bedrohung stellt der ungebrochene Trend zu öden Schot­tergärten und stark gepflegtem Einheitsgrün dar, in denen Igel weder ausreichend Nahrung noch geeignete Versteckmöglichkeiten sowie Schlaf- und Nestplätze in Hecken, Sträuchern, hohlen Bäumen, Reisig- und Laubhaufen finden. 

 

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